Über das RTC

Oberstes Ziel ist es, Leben zu retten...

Die Feuerwehren werden bei schweren Verkehrsunfällen immer mehr vor die Probleme gestellt, eingeklemmte und verunglückte Personen schnell und schonend zu befreien, oft bereiten dabei Sicherheitseinrichtungen die zum Schutz der Insassen gedacht sind bei der Befreiung unvorhergesehene Probleme. Härtere Materialien in den Karosserien wie Rohre oder ultrahochfeste Stahleinlagen in Holmen wie A- und B-Säulen lassen die Rettung aus Fahrzeugen oft zum Kampf gegen die Zeit werden. Verstärkte Vorbaustrukturen, hochfeste Stahl-Aluminiumverbindungen bringen die Rettungsscheren der Feuerwehr sehr schnell an ihre Grenzen, bis hin zu Messerschäden.

Die Rettungskräfte müssen sich dabei möglichst schnell Zugang zu den Verletzten Verschaffen können,
ohne sich selbst einer zusätzlichen Gefahr auszusetzen. Voraussetzung hierfür ist eine
fundierte Ausbildung der Rettungskräfte. Darüber hinaus sind Kenntnisse über fahrzeugspezifische
Zugangsmöglichkeiten sowie die Funktions- und Wirkungsweisen der Sicherheitssysteme unerlässlich
.

In meinem Seminar gehe ich gezielt auf die Insassen-Rückhaltesysteme, neue hochfeste Werkstoffe, Fahrzeugstrukturen, passive und aktive Sicherheitssysteme, sowie neuartige Antriebskonzepten ein. Dabei zeige und stelle ich verschiedene Lösungsansätze für die Feuerwehren vor und weise ausdrücklich darauf hin, dass kein Fahrzeug mehr dem anderen gleicht und sich jeder Einsatzverlauf anders gestaltet.
 


Heute steht die patientengerechte Rettung mehr denn je im Vordergrund, während früher die schnelle Rettung des Verunfallten aus seiner Zwangslage im Vordergrund stand, steht heute die medizinische und psychologische Betreuung an erster Stelle. Der Verunfallte soll soweit wie möglich auf die Rettungsmaßnahmen vorbereitet werden. In Teamarbeit zwischen medizinischem und feuerwehrtechnischem Personal erfolgt dann die Befreiung des Verunfallten aus dem Fahrzeug.